Manuka Honig: Die Hoffnung im Kampf gegen hartnäckige und multiresistente Bakterien

Beim Honig handelt es sich um ein altbewehrtes Mittel im Kampf gegen verschiedenste Erreger, vor allem Bakterien werden durch die antibiotische Wirkung abgetötet. Daher ist Honig eine wichtige Zutat bei diversen Hausmitteln, welche eine Erkältung lindern sollen. Den Honig findet man in Hustensäften, Bonbons, als eine heilende Beilage in der warmen Milch oder im Tee. Während verschiedenste, handelsübliche Honigsorgen häufig durch die Verarbeitungsart nur noch wenige nützliche Stoffe zur Bekämpfung der Erreger beinhalten, ist der Manuka Honig eine richtige Offenbarung, die eine neue Hoffnung mit sich bringt.

 

Methylglyoxal – Ein effektives Antibiotikum im Manuka Honig

Die deutlich stärkere antibakterielle Wirkung des Manuka Honigs, verglichen mit handelsüblichen Honigsorten, ist durch Methylglyoxal bedingt. Der Inhaltsstoff MGO verfügt über eine Eigenschaft, die die Zellwände der Bakterien beschädigt und sie dadurch angreifbarer für das Immunsystem macht. So kann auch ein geschwächtes Immunsystem die Erreger effektiver bekämpfen. Neben der Zerstörung der Zellwände ist MGO ebenfalls in der Lage, den Stoffwechsel der einzelnen Bakterien zu blockieren. Dadurch sind die schädlichen Organismen geschwächt, verfügen über eine nur noch sehr kurze Lebensdauer und sind in ihrer Vermehrung gehindert. Methylglyoxal ist in seiner Wirkung einmalig, da er anders als die meisten Antibiotika, welche in Medikamenten verwendet werden, keine Gewöhnung hervorruft. Ein medizinisches Antibiotikum ist die Ursache dafür, dass sich immer mehr Bakterien entwickeln, welche gegen diverse Antibiotika resistent sind. Gegen MGO können die Bakterien keine Resistenz entwickeln, was zunehmend interessanter in der medizinischen Forschung wird.

 

Multiresistente Keime sind eine ernste Gefahr

Durch den übermäßigen Gebrauch der Antibiotika in der Humanmedizin, aber auch in der Veterinärmedizin, vermehren sich sogenannte multiresistente Keime. Dabei handelt es sich um Erreger, welche von keinem bekannten Antibiotikum mehr bekämpft werden können. Ein multiresistentes Bakterium entsteht durch eine Mutation. Da es sich bei Bakterien um einen lebenden Organismus handelt, ist es eine natürliche Reaktion auf Bedrohungen aus der Umwelt. Wenn ein Keim ein für ihn gefährliches Antibiotikum kennenlernt und den Kontakt übersteht, wird eine Mutation ausgelöst. Bei der Mutation wird das Erbgut des Bakteriums verändert, wodurch das bekannte Antibiotikum wirkungslos wird. Erkrankungen, die von multiresistenten Bakterien hervorgerufen werden, müssen vom menschlichen Immunsystem allein besiegt werden. Während gesunde Menschen in der Regel solch eine Infektion ohne Folgen kurieren können, stellen die multiresistenten Keime eine Lebensgefahr bei einer Immunschwäche dar. Betroffen sind häufig Patienten in Krankenhäusern, welche gesundheitlich bereits eine Schwäche aufweisen. Ebenso sind ältere Menschen, kleine Kinder, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Patienten nach einer Operation besonders gefährdet. Eine Infektion mit multiresistenten Keimen, welche auch in Krankenhäusern häufig verbreitet sind, kann letal enden.

Anders, als die medizinischen Antibiotika, bekämpft der Manuka Honig auch multiresistente Keime. Durch seine Wirkungsart ist ebenso keine Gewöhnung durch das Bakterium möglich, was den Inhaltsstoff MGO zu einer großen Hoffnung im Kampf gegen Infektionen macht. Die genaue Wirkungsweise von MGO sowie die Wirksamkeit gegen verschiedene Keime werden in medizinischen Studien erforscht. Aktuell konnte bereits eine durch den Manuka Honig bzw. den Wirkstoff MGO hervorgerufene Zerstörung des Staphylococcus aureus beobachtet werden. Dabei handelt es sich um einen verbreiteten Krankenhauskeim, der aktuell als ein gefährlicher, multiresistenter Keim gilt. Die Wirksamkeit des MGO wurde in dem Fall an der Universität in Dresden beobachtet.

 

MGO hilft bei Keimen in offenen Wunden

Ein großes Problem stellen auch multiresistente Bakterien dar, welche offene Wunden wie z. B. nach einer Operation, angreifen, die Heilung verhindern und sogar zu einer Blutvergiftung führen können. Eine Sepsis ist ebenso gefährlich und kann schwere Schäden hervorrufen, welche zu Amputationen führen und letal enden können. Auch hier wurde eine Wirksamkeit des Stoffes Methylglyoxal nachgewiesen.

Zahlreiche weitere wissenschaftliche Untersuchungen und Studien sollen folgen, auch aktuell befindet sich der Manuka Honig im Fokus einiger Wissenschaftler in der ganzen Welt. Stammend aus Neuseeland ist der Manuka Honig in verschiedenster Qualität und auch mit unterschiedlichen Mengen des Wirkstoffes MGO erhältlich und kann mit seiner bemerkenswerten Wirkung auch problemlos von Privatpersonen im Alltag genutzt werden. Der Honig kann in üblichen Mengen kaum überdosiert werden und wirkt ebenfalls präventiv und bietet auch bei einer bestehenden Infektion eine interessante Lösung.